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06.08.2020

Kurs auf mutig – Employer Branding in der Sozialwirtschaft

Eine Arbeitgebermarke entsteht – so sind wir gestartet

Zu uns passt:
…wer kompetent und zugleich humorvoll auftritt!
…wer selber stolz ist, wenn andere weiterkommen!
…wer das große Ganze im Blick behält!

 

Eine Arbeitgebermarke – was ist das? Und wofür braucht man sie? Ich möchte Dir in unserem Blog erzählen, was es mit unserer Arbeitgebermarke auf sich hat, warum wir uns mit dem Thema beschäftigt haben und es uns seitdem auch nicht mehr loslässt. Eines verrate ich Dir bereits jetzt: das war ein spannender Prozess, in dem wir sehr viel über uns gelernt haben!

 

Mit starker Marke die Attraktivität als Arbeitgeber weiterentwickeln

2016 haben wir angefangen, uns intensiver darüber Gedanken zu machen, warum du dich als Bewerber ausgerechnet für die Arbeit in der Pfennigparade entscheiden solltest. Natürlich können wir dir nun sagen, dass hier bei uns die besten Teams arbeiten, es für dich kein Problem sein wird Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, die Work Life Balance bei uns groß geschrieben wird und du selbstverständlich viele Karrieremöglichkeiten haben wirst.
Aber das war uns zu einfach! Schließlich kann das ja jeder von sich behaupten. Und ist es wirklich das, was uns ausmacht? Der Grund, warum du bei uns arbeiten solltest?
Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das nicht die ausschlaggebenden Argumente sein sollten, warum ein Job in der Pfennigparade zu empfehlen ist. Natürlich sind die genannten Dinge nicht unter den Teppich zu kehren, aber wenn man ehrlich ist behaupten das ja irgendwie alle Unternehmen. Zumindest wenn man sich Stellenausschreibungen mal genauer ansieht. Und anhand dieser Dinge kannst du auch nicht wirklich entscheiden, ob du zu uns passt. Sie verraten eigentlich nicht wirklich viel von uns. Aber uns ist es wichtig, dass zukünftige Mitarbeiter zu uns passen. Denn nur wenn das der Fall ist, können wir gemeinsam erfolgreich arbeiten.

Was macht unsere Kultur aus?

Eine entscheidende Frage lautet:
Auf welche Weise können wir uns von anderen Sozialunternehmen differenzieren, was macht uns als Arbeitgeber besonders und wie können wir auf diese Weise Interesse bei potenziellen Bewerbern wecken?
Eine Möglichkeit ist der Weg über die Kultur:
Eine gute Passung zwischen Organisation und Mensch – quasi ein „Match“ – sorgt für Identifikation. Mitarbeiter, die gut zu uns und unseren Werten passen, fühlen sich bei uns wohl und sind motiviert ihre Fähigkeiten und Ideen einzubringen. Das macht zufrieden. Den Mitarbeiter, die Reha-Kunden, das Team in dem er tätig ist und dabei gewinnen alle. Mitarbeiter, die zu uns passen tragen nachhaltig positiv zum Unternehmenserfolg bei. Und deshalb wollen wir genau die anziehen!

Unternehmenskultur als Geschenk begreifen und die „Trüffel“ daraus nutzen.

Mit diesem Hintergrund haben wir im Jahr 2017 das Projekt „Arbeitgeberidentität“ gestartet, mit dem Ziel, die Attraktivität der Stiftung als Arbeitgeber greifbar zu machen und die Identifikation der Mitarbeitenden mit unserer Organisation zu stärken. Wir haben uns dazu entschieden, dieses wichtige Projekt nicht alleine anzugehen, sondern haben uns kompetente Unterstützung durch unseren externen Projektpartner, die Deutsche Employer Branding Akademie (DEBA) geholt.

Im Rahmen des Projektes haben wir viel über das Thema Employer Branding gelernt. Und ganz wichtig: wir haben auch viel über uns herausgefunden!

Gemeinsam mit der DEBA haben wir uns gezielt auf die Suche nach Antworten gemacht, um unsere Arbeitgeberpositionierung zu entwickeln. Hierbei lauteten die vier Kernfragen:
Wofür stehen wir als Unternehmen?
Was unterscheidet uns von anderen?
Wohin wollen wir uns entwickeln?
und
Welche Eigenschaften muss ein Mitarbeiter mitbringen, um sich in der Kultur der Stiftung Pfennigparade wohl zu fühlen?

Das Ergebnis, die Arbeitgebermarke der Stiftung Pfennigparade, soll glaubwürdig und im Unternehmen spürbar sein. Gleichzeitig wollen wir uns deutlich von Wettbewerbern abgrenzen, Ecken und Kanten zeigen und die Bewerber mit unserer Einzigartigkeit ansprechen. Denn unser Ziel ist es, auch in Zeiten des Fachkräftemangels, offene Stellen mit den passenden Mitarbeitern zu besetzen.

 

Wie unsere Ergebnisse aussehen, das erfährst Du in zwei Wochen in unserem nächsten Beitrag „Unsere Mitarbeiter wissen am besten, wie die Pfennigparade tickt“.

 

von Jennifer Heep

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